Sehr geehrter Kunde!

Das von Ihnen erworbene Qualitäts-Fertigparkett wird ein warmer, ästhetischer und haltbarer Bodenbelag in Ihrer Wohnung sein, wenn Sie diese Hinweise beachten.

1. Studieren Sie genau unsere Garantiebedingungen, die im Garantieschein enthalten sind, und beginnen Sie erst danach mit dem Einbau des Parketts.

2. Alle übrigen Bauarbeiten – Montage, Streichen, Lackieren, Installationen usw. – müssen vor dem Parkettieren beendet sein, damit Beschädigungen und Verätzungen des Parketts vermieden werden. Bei Nacharbeiten muss für das Abdecken der fertigen Parkettoberfläche gesorgt werden.

3. Kontrollieren Sie die Qualität des Untergrundes: er sollte staubfrei, fest, eben und trocken sein. Die Ebenheit des Untergrundes wird mit einem ca. 2 m langen Lineal kontrolliert: wenn eine Abweichung über 2 mm festgestellt wird, ist ein Ausgleichen erforderlich. Messen der Betonfeuchtigkeit: Sie darf nicht höher als 2% sein. Kontrollieren Sie auch die Luftfeuchtigkeit des Raumes: Sie sollte zwischen 40 und 60% bei normaler Raumtemperatur liegen.

4. Bei einem neuen Gebäude bzw. einem neuen Unterbeton muss unbedingt eine 0,2 mm Folie als Feuchtigkeitsschutz aufgelegt werden. Die nebeneinander liegenden Bahnen sollten sich mindestens 10 cm überlappen.

5. Zur Dämpfung des Schrittgeräusches verwenden Sie Parkettkissen: Polyäthylen-Schaumplatten 3 mm, Filz, Kork oder auch Wellpappe ist dazu geeignet.

6. Öffnen Sie die alle Parkettpackete für die gesamte Fläche oder wenigstens mehrere davon und untersuchen sie deren Inhalt: Charakteristisch für natürliches Holz sind Farbabweichungen zwischen den Parkettplatten, die bei entsprechender Anordnungen die Ästhetik der fertigen Oberfläche noch erhöhen.

Sollten sie fehlerhafte Parkettstücke finden, legen Sie diese beiseite und bauen Sie diese nicht ein, da wir diese austauschen. Bei einem bereits eingebauten Parkett können wir für dieses Material keine Reklamationen mehr annehmen.

Während der Benutzung sollte darauf geachtet werden, das Parkett so wenig wie möglich durch extrem starke Einwirkungen und Verschmutzungen zu belasten. Vor der Türe sollte einen Fußabstreicher sein, damit das Hineintragen auch der feinsten Sandkörnchen verhindert wird, denn diese schleifen die Lackoberfläche ab. Unter die Möbelbeine sollte man eine Unterlage kleben (z.B. aus Filz), welche die Oberfläche vor Kratzern schützt. Punktförmige, starke Belastung ist schädlich für das Parkett. Gut ist zu wissen, dass die verschiedenen Holzarten etwas abweichend sind in ihrer Härte. Stöckelschuhe hinterlassen allerdings auch auf dem härtesten Parkettboden eine Spur. Auch die Räder eines Drehstuhles bzw. alle Mobilien mit Rädern beanspruchen die Parkettoberfläche ganz außerordentlich, die deshalb in jedem Falle mit Hilfe von Unterlagen geschützt werden muss. Das Fertigparkett ist schon ein versiegeltes Bodenbelagprodukt, darum ist nach Verlegung keine zusätzliche Lackierung notwendig. Das Fertigparkett kann mit einem trockenen oder leicht feuchten - höchstens feuchtlichen - Lappen bzw. mit im Fachhandel erhältlichen Pfl egemitteln gereinigt werden, aber Sie sollen es während der Benutzung vor Feuchtigkeit schützen. Aufwaschen ist Verboten! Verunreinigungen, die sich mit Wasser nicht beseitigen lassen, sollen Sie stets mit einem entsprechenden Lösungsmittel (ausgenommen stark ätzende Stoffe) entfernen. Sie sollen, wenn es möglich ist, die chemische Reinigung vermeiden. Bei der Erneuerung der verschleißten Versiegelung ist es empfehlenswert, die alte Lackschicht mit einem feinkörnigen Schleifpapier (P120-P150) in der Längsrichtung aufzuschleifen. Den entstandenen Staub sollen Sie von der Oberfläche gründlich entfernen, erst dann kann in mehreren Schichten versiegelt werden. Vor dem Auftragen der einzelnen Lackschichten sollen Sie die Oberfläche mit feinem Schleifpapier aufrauhen. Vor der Versiegelung sollen Sie eine Probelackierung durchführen. Nach der Probelackierung soll die Haftbarkeit die Verfärbung der neuen Versiegelung und die Qualität der Oberfläche sorgfältig überprüft werden. Nur wenn die Probe allen Anforderungen entspricht, sollen Sie die Nachlackierung beginnen. Vor dem Lackkauftragen wenden Sie sich an einen Fachmann für die entsprechende Information. (Empfohlener Lacktyp: Parkettlack mit Lösemittel). Die Notwendigkeit einer vollständigen Erneuerung der Lackierung kann verzögert werden, wenn Sie die im Handel erhältlichen Bodenpflegemittel mit einer entsprechenden Regelmäßigkeit verwenden. Holz ist auch noch im verarbeiteten Zustand ein lebendes Material und reagiert auf extreme klimatische Einflüsse ebenso wie ein Mensch - empfindlich. Zum Wohlbefinden des Menschen und des Parketts gehört also auch das geeignete Zimmerklima. Das bedeutet einer Zimmertemperatur von 20 °C, eine relative Luftfeuchtigkeit von 45-55%. Sinkt die relative Luftfeuchtigkeit in der Heizsaison dauernd oder oft unter den o.g. Wert, kann das Parkett besonders stark austrocknen, und zwischen den Dielen oder in sich selbst können sich Risse bilden. Es ist eine natürliche Erscheinung. Um das zu verhindern, ist es notwendig in der Heizsaison die Feuchtigkeit und die Temperatur ständig zu messen und mit künstlicher Befeuchtung zu ergänzen.
Wichtig! Dieses Fertigparkett ist aus Holz hergestellt, darum spiegelt es ein wenig die charakteristische Vielfarbigkeit und Vielfältigkeit der Struktur des natürlichen Holzes wider, auch noch innerhalb der gleichen Sortierklasse. Die in diesem Katalog dargestellten Parkettmuster haben nur Informationscharakter!

1. Plattieren Sie das erste Parkettstück gemäß der Abbildung ein: In Richtung des einströmenden Lichtes, von links angefangen nach rechts, mit der Feder zur Wand. Es muss eine Dehnungsfuge von min. 10 mm neben der Wand eingehalten werden. Bei größeren Parkettflächen muss mit einer Dehnfuge von 1,5 mm pro 1 m Breite gerechnet werden. Wir schlagen vor, eine Dehnungsfuge einzubauen, wenn die Breite der Parkettfläche über 18 m ist. Zweckmässig ist, die Fläche in den Türöffnungen zu unterbrechen. Wenn nicht, bauen Sie die Türzarge nicht dicht an die Parkettoberfläche ein.


2. Das zweite Parkettstück muss in einem Winkel von ca. 20 Grad an das Ende des ersten Parkettstücks angepasst und danach verlegt werden. Fahren Sie damit bis zum Ende der ersten Reihe fort. Das letzte Parkettstück muss auf das richtige Maß geschnitten werden. Auch hier muss auf die Dehnfuge geachtet werden. Vor dem Anpassen sind aus der Nut eventuelle Verschmutzungen oder Holzspäne zu entfernen, denn sie können Spannungen im Parkett hervorrufen.


3. Die zweite Parkettreihe wird mit dem abgeschnittenen Stück vom Ende der ersten Reihe begonnen. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Endstücke in Verbindung einander folgen: die dazwischenliegende Entfernung sollte nicht kleiner als 500 mm sein.


4. Passen Sie das erste Parkettstück der zweiten Reihe im Winkel von etwa 20 Grad an. Dabei treffen sich die beiden Parkettenden. Helfen Sie vorsichtig mit einem Stoßholz nach und drücken Sie es danach leicht nieder.


5. Schieben Sie einen ca. 20 gradigen Keil unter das plattierte Parkettendstück.


6. Passen Sie das Ende des nächsten Parkettstückes im ca. 20 Grad-Winkel an das Ende des vorhergehenden Parkettstückes an und legen Sie es dann nieder.


7-8. Mit Hilfe eines Stoßholzes können Sie das Parkettstück an seinen Platz rücken und nach Entfernen des Keiles leicht niederdrücken. Ein gutes Schließen kann mit feinen Schlägen des Stoßholzes noch vervollkommnet werden. Die Arbeit soll wie oben geschrieben fortgesetzt werden.


9. Nach der dritten Parkettreihe ist es zweckmäßig, die Keile neben der Wand zu kontrollieren und auszurichten.


10. Bei durchgehenden Rohren muss eine entsprechende Dehnfuge gesichert werden: Der Bohrdurchmessen sollte mindestens 20 mm größer sein als der Rohrdurchmesser. Das ausgeschnittene Teil wird an seinen Platz zurückgeklebt. Danach wird die Fuge mit einer geeigneten Zierleiste abgedeckt.


11. Die Türbedeckung können Sie unter Nutzung eines Stück Parkettabfalls auf genaue Länge schneiden. Damit kann man das Parkett unterschieben.


12. Die letzte Parkettreihe muss man auf die genaue Breite schneien. Auch hier muss die notwendige Dehnfuge beachtet werden. Das Parkett darf an keiner Stelle direkt mit der Wand oder einem anderen fixen Gebäudeteil in Berührung kommen. Bei einem Übergang ohne Schwelle ist es zweckmäßig, die Parkettoberfläche zu unterbrechen und die Lücke mit einer entsprechenden Bedeckung zu versehen.


13. In bestimmen Fällen – z.B. Türverkleidung oder die Bedeckung unter einem niedrig angebrachten Heizkörper – kann eine Abweichung von der bisherigen Beschreibung notwendig sein. Entfernen Sie den Nutrand des gelegten Parketts und tragen sie eine entsprechende Menge – siehe Abbildung – auf. So können Sie in waagerechter Lage mit dem Stoßholz das nachfolgende Parkettstück anschließen.


14. Schließlich entfernen Sie die Keile, die zum Einhalten des Abstandes dienten und bringen Sie die Abdeckleisten an.

Wichtig!
Bei Bodenheizung gelten spezielle Bedingungen, über die Sie sich noch vor dem Einkauf informieren sollten!